Routen auf das Motorrad-Navi übertragen: So klappt's
Ratgeber

Routen auf das Motorrad-Navi übertragen: So klappt's

12 Min. Lesezeit
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Dominik Weber Gründer & Chefredakteur

Seit über 15 Jahren auf zwei Rädern unterwegs. Erfahrener Biker und Technik-Enthusiast. Fährt eine KTM 890 Adventure, Triumph Tiger 800 XCA und aktuell eine KTM 690 SMCR. Schreibt aus Leidenschaft – und weil er es hasst, wenn Affiliate-Seiten den Lesern keinen echten Mehrwert bieten.

Warum Routen aufs Motorrad-Navi übertragen?

Jeder Motorradfahrer kennt das Gefühl: Du hast eine traumhafte Tour geplant — kurvige Straßen, malerische Pässe, kleine Dörfer abseits der Hauptverkehrsrouten. Doch wenn du dich aufs Motorrad setzt und das Navi startest, kennt das Gerät deine geplante Strecke nicht. Es will dich über die schnellste Verbindung lotsen — geradeaus über die Langeweile-Autobahn.

Genau hier kommt die Routenübertragung ins Spiel. Anstatt das Navi spontan navigieren zu lassen, planst du deine Tour vorher am PC oder Smartphone und überträgst die fertige Route als GPX-Datei auf dein Motorrad-Navi. So fährst du exakt die Strecke, die du geplant hast — mit allen Kurven, Abzweigungen und versteckten Straßen.

In diesem Ratgeber zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du Routen auf dein Motorrad-Navi übertragst — egal ob du ein Garmin Zumo, einen TomTom Rider oder eine Smartphone-App nutzt. Du lernst das GPX-Format verstehen, die besten Planungstools kennen und welche Methode für dein Gerät funktioniert.

So überträgst du Routen auf dein Motorrad-Navi in 5 Schritten

GPX-Format verstehen: Die Grundlage

Bevor wir zu den konkreten Übertragungsmethoden kommen, musst du das GPX-Format verstehen. GPX steht für GPS Exchange Format und ist ein offener Standard zum Austausch von GPS-Daten. Fast jedes Navigationsgerät der Welt kann mit GPX-Dateien umgehen.

Eine GPX-Datei kann drei verschiedene Datentypen enthalten:

Route vs. Track vs. Waypoints

TypBeschreibungPraktischer Nutzen
RouteEine Abfolge von Wegpunkten (Via-Punkte), zwischen denen das Navi selbst eine Verbindung berechnetDas Navi berechnet die Strecke zwischen den Punkten neu — ideal, wenn du flexibel bleiben willst
TrackEine exakte Aufzeichnung von GPS-Punkten (wie ein Brotkrumenpfad)Die Strecke ist fix vorgegeben — perfekt als Backup, falls die Route neu berechnet wird
WaypointsEinzelne markante Punkte (Tankstelle, Rastplatz, Aussichtspunkt)Nützlich für Zwischenstopps und Orientierungspunkte

Mein Tipp: Exportiere beim Planen immer Route UND Track als GPX. Der Track dient als Sicherheits-Backup. Wenn das Navi deine Route aus Versehen neu berechnet und plötzlich über die Autobahn leitet, kannst du auf den Track umschalten und fährst trotzdem deine geplante Strecke.

GPX-Versionen: 1.1 ist der Standard

Es gibt verschiedene GPX-Versionen. GPX 1.1 ist der aktuellste und am weitesten verbreitete Standard. Fast alle modernen Navigationsgeräte und Apps unterstützen ihn. Wenn ein Tool dich beim Export nach der Version fragt, wähle immer 1.1.

Ein häufiges Problem: Manche Tools exportieren GPX-Dateien mit sogenannten Shaping Points (Formpunkte), die das Routenverhalten des Navis beeinflussen. Garmin-Geräte interpretieren diese manchmal anders als geplant. Hier ist der Umweg über BaseCamp oder ein GPX-Konvertierungstool hilfreich.

Route planen: Die besten Tools

Die Routenübertragung beginnt nicht am Navi, sondern am PC oder Smartphone. Erst wenn du eine gute Route geplant hast, kannst du sie übertragen. Diese Tools haben sich für Motorradfahrer bewährt:

Kurviger.de — Der Favorit für Kurvenjäger

Kurviger App Logo

Kurviger.de ist die bekannteste Routenplanungs-Website für Motorradfahrer. Der Clou: Der Algorithmus berechnet Routen automatisch über die kurvenreichsten Straßen. Du gibst Start und Ziel ein, und Kurviger legt eine Tour, die so viele Kurven wie möglich einschließt.

Drei Einstellungsmodi bestimmen den Charakter der Route:

  • Kurvig: Maximale Anzahl an Kurven, auch wenn es länger dauert
  • Extra kurvig: Selbst Umwege in Kauf nehmend, um noch mehr Kurven zu finden
  • Direkt: Kürzeste Verbindung mit moderater Kurvendichte

Beim Export bietet Kurviger verschiedene GPX-Varianten an — unter anderem eine spezielle Garmin-Version mit Shaping Points und eine universelle GPX-1.1-Datei. Für Garmin Zumo-Geräte empfehle ich den Garmin-Export, für alle anderen Geräte die Standard-GPX.

Garmin BaseCamp — Der Klassiker

BaseCamp ist Garmins kostenlose Desktop-Software für Windows und macOS. Sie ist die mächtigste Methode zur Routenplanung für Garmin-Navigationsgeräte. Du kannst Waypoints setzen, Routen erstellen, Tracks importieren und alles direkt auf dein Gerät übertragen.

Die Lernkurve ist allerdings steil. BaseCamp ist nicht intuitiv bedienbar, und viele Motorradfahrer scheitern an der komplexen Oberfläche. Wenn du aber erstmal verstanden hast, wie es funktioniert, bietet dir kein anderes Tool so viel Kontrolle über deine Routen.

Weitere Planungstools

Neben Kurviger und BaseCamp gibt es weitere interessante Optionen:

  • Calimoto: Beliebte Motorrad-App mit Routenplanung, Kurvenrouting und Community-Touren. Export als GPX in der Premium-Version.
  • MapsWithMe / Mapout: Gut für offline Planung auf dem iPad.
  • TomTom MyDrive: Der Online-Routenplaner von TomTom, direkt mit dem TomTom Rider synchronisiert.
  • MyRoute-app (MRA): Beliebte Alternative mit vielen Exportformaten und aktiver Community.

Welches Tool am besten für dich ist, hängt von deinen Geräten und Vorlieben ab. Ich plane meine Touren meistens mit Kurviger, weil es schnell geht und die Ergebnisse einfach kurvig sind.

Routen auf Garmin Zumo übertragen

Garmin Drive App Logo

Das Garmin Zumo ist das meistgenutzte Motorrad-Navi. Ob Zumo XT, Zumo XT2, XT3 oder ältere Modelle wie das 396 — die Prinzipien der Routenübertragung sind bei allen ähnlich. Es gibt vier bewährte Methoden:

Methode 1: Garmin BaseCamp (zuverlässigste Methode)

Das ist der klassische Weg und funktioniert mit allen Garmin-Navigationsgeräten:

  1. BaseCamp installieren: Lade die Software kostenlos von der Garmin-Website herunter und installiere sie auf deinem PC oder Mac.
  2. Navi verbinden: Schließe dein Zumo per USB-Kabel an den Computer an. Das Gerät wird in BaseCamp als externes Laufwerk erkannt.
  3. Route erstellen oder importieren: Du kannst eine neue Route in BaseCamp erstellen oder eine GPX-Datei aus Kurviger importieren (Datei → Importieren).
  4. Route bearbeiten: Überprüfe die Route in BaseCamp. Du kannst Wegpunkte verschieben, hinzufügen oder entfernen.
  5. Aufs Gerät übertragen: Wähle die Route aus und klicke auf “Gerät senden” oder nutze Drag-and-Drop auf das Zumo-Symbol in der linken Seitenleiste.
  6. Sicher entfernen: Trenne das USB-Kabel sicher über die Funktion des Betriebssystems.

Methode 2: Direkt per USB (ohne BaseCamp)

Du kannst GPX-Dateien auch ohne BaseCamp direkt auf das Gerät kopieren:

  1. Verbinde das Zumo per USB-Kabel mit dem PC.
  2. Das Gerät erscheint als Wechseldatenträger.
  3. Kopiere die GPX-Datei in den Ordner Garmin/GPX/ auf dem internen Speicher oder der SD-Karte.
  4. Trenne das USB-Kabel.
  5. Starte das Zumo neu, falls die Route nicht sofort erscheint.
  6. Gehe zu Apps → Routenplaner, um deine importierte Route zu finden.

Methode 3: Garmin Drive App (drahtlos)

Für moderne Zumo-Modelle (XT2, XT3) kannst du die Garmin Drive App nutzen:

  1. Installiere die Garmin Drive App auf deinem Smartphone.
  2. Kopple dein Zumo über Bluetooth oder WLAN mit der App.
  3. Öffne die GPX-Datei auf deinem Smartphone (z. B. aus der E-Mail oder dem Download-Ordner).
  4. Tippe auf Teilen und wähle Garmin Drive aus.
  5. Die Route wird drahtlos an das Navi übertragen.

Diese Methode ist besonders praktisch, wenn du unterwegs spontan eine Route ändern oder eine neue Tour laden willst.

Methode 4: Garmin Explore App

Die Explore-App ist eine weitere Möglichkeit, die besonders für Tracks geeignet ist. Lade deine GPX-Datei in die Explore-App hoch und synchronisiere sie mit deinem Zumo. Diese Methode funktioniert gut für Tracks, ist aber für komplexe Routen weniger zuverlässig als BaseCamp.

Routen auf TomTom Rider übertragen

TomTom MyDrive App Logo

Der TomTom Rider 550 ist die wichtigste Alternative zum Garmin Zumo. Auch hier gibt es mehrere Wege, Routen zu übertragen:

Über TomTom MyDrive

MyDrive ist TomToms Cloud-Dienst für die Routenplanung:

  1. Gehe zu mydrive.tomtom.com und plane deine Route.
  2. Alternativ: Importiere eine GPX-Datei aus Kurviger in MyDrive.
  3. Stelle sicher, dass dein TomTom Rider mit WLAN verbunden ist und mit deinem MyDrive-Konto verknüpft ist.
  4. Die Route erscheint automatisch unter Meine Routen auf dem Navi.

Per USB-Kabel

Beim TomTom Rider funktioniert der direkten Dateitransfer anders als beim Garmin:

  1. Verbinde den Rider per USB mit dem PC.
  2. Kopiere die GPX-Datei in den internen Speicher des Geräts.
  3. Verwende die Funktion Routen importieren im Navi-Menü.

Der TomTom Rider 550 unterstützt seit einem Firmware-Update den direkten GPX-Import. Bei älteren Modellen musst du den Umweg über die ITN-Datei gehen.

Routen auf Smartphone-Apps übertragen

Nicht jeder nutzt ein dediziertes Motorrad-Navi. Viele Fahrer navigieren mit dem Smartphone. Wenn du mehr über die verschiedenen Apps erfahren willst, schau dir unseren Motorrad-Navi-App Test an.

Kurviger App

Die Kurviger-App für Android und iOS kann GPX-Dateien direkt importieren:

  1. Sende dir die GPX-Datei per E-Mail oder Cloud-Dienst aufs Smartphone.
  2. Öffne die Datei und wähle Mit Kurviger öffnen.
  3. Die Route wird in der App angezeigt und ist sofort navigierbar.

Calimoto

Calimoto App Logo

Calimoto bietet einen ähnlichen Workflow. In der Premium-Version kannst du GPX-Dateien importieren und exportieren. Die Bedienung ist intuitiver als bei Kurviger, aber die Kurvenqualität der automatisch berechneten Routen ist subjektiv etwas schlechter.

Vorteile der Smartphone-Navigation

Die Smartphone-Navigation hat einen großen Vorteil: Du brauchst keine Kabel, keinen PC und keine extra Software. Du planst deine Route in einer App und startest sofort die Navigation. Der Nachteil: Bei Regen, Kälte und starkem Sonnenlicht ist das Smartphone-Display schwer ablesbar — ein dediziertes Motorrad-Navi ist hier deutlich überlegen.

Routen auf BMW Navigator und ConnectedRide übertragen

BMW Motorrad Connected App Logo

BMW nutzt für seine Motorrad-Navigationsgeräte Garmin-Technologie unter der Haube. Der BMW Navigator VI und der neuere ConnectedRide Navigator funktionieren praktisch identisch zu den Garmin-Zumo-Geräten. Das bedeutet: BaseCamp, USB-Transfer und Drive-App funktionieren auch hier.

Die BMW Motorrad Connected App bietet zusätzlich die Möglichkeit, GPX-Dateien drahtlos an den ConnectedRide Navigator zu senden. Der Workflow ist ähnlich wie bei der Garmin Drive App.

Häufige Probleme und Lösungen

Die Routenübertragung klappt nicht immer reibungslos. Diese Probleme treten am häufigsten auf:

Problem 1: Das Navi berechnet die Route komplett anders

Das ist der Klassiker. Du überträgst eine wunderschöne Kurvenroute, und das Navi leitet dich plötzlich über die Langeweile-Autobahn. Die Ursache: Dein Navi hat eine andere Routenpräferenz eingestellt als dein Planungstool.

Lösung: Deaktiviere die Neuberechnung im Navi. Gehe zu Einstellungen → Navigation → Neuberechnungsmodus → Aus. Alternativ: Stelle die Routenpräferenz auf “kurvig” oder benutze den Track anstelle der Route.

Problem 2: “Route wurde geändert” beim Import

Manchmal zeigt das Navi nach dem Import an, dass die Route geändert wurde. Das passiert, wenn das Navi die Wegpunkte anders interpretiert als das Planungstool.

Lösung: Reduziere die Anzahl der Shaping Points. Je mehr Wegpunkte eine Route hat, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Navi einige davon anders verbindet. Orientiere dich an Hauptwegpunkten und lass die Feinsteuerung weg.

Problem 3: Route wird gar nicht angezeigt

Wenn du die GPX-Datei kopiert hast, die Route aber nicht im Navi auftaucht:

  • Prüfe, ob die Datei im richtigen Ordner liegt (Garmin/GPX/).
  • Stelle sicher, dass es sich um GPX 1.1 handelt.
  • Starte das Navi einmal neu.
  • Prüfe, ob die Datei nicht versehentlich als Track statt als Route gespeichert wurde. Tracks findest du unter Apps → Tracks statt unter Routenplaner.

Problem 4: Falsche Karteneinstellung

Wenn das Navi die Route über Feldwege oder Radwege leitet, stimmt etwas mit den Karteneinstellungen nicht. Garmin-Zumo-Geräte haben verschiedene Kartenmodi (Straßenkarte, topografische Karte, satellit). Stelle sicher, dass die richtige Karte aktiv ist.

Lösung: Vermeide beim Planen die Option “Fußgänger” oder “Fahrrad”. Achte darauf, dass die Karteneinstellungen des Navis auf Motorrad/Straße stehen. Mehr zu den Einstellungen findest du in unserer Motorrad-Navi Kaufberatung.

Tipps für die perfekte Tourenplanung

Aus meiner Erfahrung mit jahrelanger Tourenplanung habe ich einige Erkenntnisse gesammelt, die dir das Leben leichter machen:

Tipp 1: Immer Route + Track exportieren

Ich exportiere meine Touren immer als kombinierte GPX-Datei mit Route und Track. Wenn die Route auf dem Navi durcheinandergerät, wechsle ich einfach zum Track. Der Track ist eine exakte Aufzeichnung der Strecke und wird vom Navi nicht neu berechnet.

Tipp 2: Nicht zu viele Wegpunkte setzen

Weniger ist mehr. Je mehr Wegpunkte du setzt, desto größer die Gefahr, dass das Navi die Route anders interpretiert. Setze Wegpunkte nur an wichtigen Abzweigungen und Orten, die du unbedingt anfahren willst. Lass die feine Routenführung vom Navi erledigen.

Tipp 3: Tankstopps einplanen

Plane Tankstopps als Waypoints ein. Besonders bei langen Touren in abgelegenen Gebieten ist es wichtig zu wissen, wo die nächste Tankstelle ist. In unserem Zumo XT2 Test hat sich die Tankstellensuche als sehr zuverlässig erwiesen.

Tipp 4: Route vorab testen

Bevor du die große Tour fährst, teste die importierte Route auf einer kurzen Fahrt. So merkst du, ob das Navi die Route wie geplant anzeigt oder ob es Probleme gibt. Es ist ärgerlich, 200 km von zu Hause entfernt festzustellen, dass das Navi eine völlig andere Strecke berechnet hat.

Tipp 5: Backup auf dem Smartphone

Speichere deine GPX-Dateien immer auch auf dem Smartphone. Wenn das Navi ausfällt oder die Route verloren geht, kannst du auf die Smartphone-Navigation zurückgreifen. Das hat mir schon mehrfach den Tag gerettet.

Für jedes Gerät die richtige Methode

Die folgende Übersicht zeigt, welche Methode für welches Gerät am besten funktioniert:

GerätBeste MethodeAlternative
Garmin Zumo XT/XT2/XT3BaseCamp (USB)Drive App (drahtlos)
Garmin Zumo 395/396BaseCamp (USB)SD-Karte (GPX-Ordner)
Garmin Tread 2Tread AppUSB-Transfer
TomTom Rider 550MyDrive (WLAN)USB (GPX-Import)
BMW Navigator VIBaseCamp (USB)Drive App
Smartphone (Kurviger/Calimoto)App-Import

Welches Navi am besten zu dir passt, erfährst du in unserem Vergleich: Zumo XT2 vs. XT3.

Fazit: Routen übertragen ist einfacher als es scheint

Routen auf das Motorrad-Navi zu übertragen wirkt beim ersten Mal kompliziert, ist aber im Grunde ein simpler Prozess: Planen → GPX exportieren → aufs Gerät laden → losfahren. Das GPX-Format ist der universelle Schlüssel, der alle Geräte und Tools verbindet.

Die wichtigste Erkenntnis aus diesem Ratgeber: Exportiere immer Route und Track als GPX, deaktiviere die Neuberechnung im Navi und teste die Route vorab. Wenn du diese drei Regeln befolgst, steht einer entspannten Kurventour nichts mehr im Weg.

Welche Methode bevorzugst du? BaseCamp, Drive App oder doch direkt per USB? Probier einfach aus, was für dich am besten funktioniert — und dann: Motorrad an, Navi an, Kurven suchen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welches Format brauche ich, um Routen auf mein Motorrad-Navi zu übertragen?

Das Standardformat ist GPX (GPS Exchange Format). Die meisten Motorrad-Navigationsgeräte verstehen GPX-Dateien. Wichtig: Exportiere immer Route UND Track als GPX, damit du ein Backup hast, falls das Navi die Route neu berechnet.

Kann ich Kurviger-Routen direkt aufs Garmin Zumo übertragen?

Ja. Du kannst die GPX-Datei aus Kurviger exportieren und per USB-Kabel, SD-Karte oder über die Garmin Drive App auf dein Zumo übertragen. Am zuverlässigsten ist der Weg über Garmin BaseCamp oder den direkten Dateitransfer per USB.

Warum berechnet mein Navi die Route anders als geplant?

Das liegt an den Routeneinstellungen deines Navis. Wenn dein Gerät auf 'schnellste Route' steht, ignoriert es Kurven und fährt schnurgerade über die Autobahn. Deaktiviere die Neuberechnung im Navi oder stelle die Routenpräferenz auf 'kurvig'.

Brauche ich Garmin BaseCamp, um Routen zu übertragen?

Nein. BaseCamp ist die mächtigste Methode, aber nicht die einzige. Du kannst GPX-Dateien auch direkt per USB auf das Gerät kopieren, die Garmin Drive App nutzen oder Kurviger-Exporte über die Explore-App laden. BaseCamp bietet aber die meisten Bearbeitungsmöglichkeiten.

Kann ich Routen auch ohne PC übertragen?

Ja. Mit der Garmin Drive App kannst du GPX-Dateien direkt vom Smartphone an dein Navi senden. Bei TomTom funktioniert das über die MyDrive-App. Auch per Cloud-Dienst oder E-Mail kannst du GPX-Dateien an dein Smartphone schicken und von dort ans Navi weiterleiten.

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