Rhinowalk Satteltaschen Test
Seit über 15 Jahren auf zwei Rädern unterwegs. Erfahrener Biker und Technik-Enthusiast. Fährt eine KTM 890 Adventure, Triumph Tiger 800 XCA und aktuell eine KTM 690 SMCR. Schreibt aus Leidenschaft – und weil er es hasst, wenn Affiliate-Seiten den Lesern keinen echten Mehrwert bieten.
Rhinowalk Motorrad Satteltaschen 28L
ca. 50-70€
Vorteile
- +100% wasserdicht durch Tarpaulin-Material
- +Günstiger Preis (ca. 40-70€)
- +Einfache Befestigung ohne Gepäckträger
- +Verschiedene Größen (18/28/48 Liter)
- +Schultergurte für Transport
- +Reflektierende Logos
Nachteile
- –Keine breite Öffnung (bauartbedingt)
- –Befestigungsgurte teilweise fummelig
- –Kein Innenfach zur Organisation
Fazit
Die Rhinowalk Satteltaschen bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Nach 15.000 km überzeugen sie durch zuverlässige Wasserdichtigkeit und robuste Verarbeitung.
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Als leidenschaftlicher Motorradfahrer, der gerne auf abenteuerliche Touren geht, war ich schon lange auf der Suche nach einer zuverlässigen und funktionalen Satteltasche für mein Motorrad. Nach einigen Recherchen entschied ich mich schließlich für die Rhinowalk Satteltaschen. In diesem Testbericht teile ich meine Erfahrungen nach über 15.000 Kilometern und drei größeren Touren.
Überblick
Die Rhinowalk Satteltaschen beeindrucken auf den ersten Blick durch ihr hochwertiges Design und die robuste Verarbeitung — besonders wenn man den doch geringen Preis betrachtet. Das Hauptmaterial besteht aus wasserdichtem und reißfestem Tarpaulin, das meine Habseligkeiten auch bei schlechtem Wetter zuverlässig schützt.

Die spezielle 3D-Wabenstruktur sorgt für eine zusätzliche Stoßdämpfung und schützt empfindliche Gegenstände vor Beschädigungen auf holprigen Straßen. Mit Schultergurten ausgestattet, lassen sich die Taschen nach dem Abnehmen bequem als Umhängetasche tragen — praktisch für den Hotelbesuch oder eine Pause.
Verarbeitung und Material
Beim Auspacken fiel mir sofort die hochwertige Verarbeitung auf. Die Taschen sind nahtlos geschweißt, was für eine hohe Qualität und Haltbarkeit spricht. Das Tarpaulin-Material fühlt sich robust an und macht einen langlebigen Eindruck.
Die Netztuch-Mittelschicht bietet zusätzliche Stabilität und schützt den Inhalt effektiv. Die reflektierenden Logodrucke auf den Taschen sorgen für eine erhöhte Sichtbarkeit während nächtlicher Fahrten — ein wichtiges Sicherheitsfeature, das ich besonders bei Dämmerungstouren zu schätzen weiß.
Wasserdichtigkeit im Test

Die Wasserdichtigkeit war für mich der wichtigste Testfaktor. Auf meiner ersten größeren Tour mit den Rhinowalk Taschen wurde ich von einem heftigen Regenschauer überrascht. Nach der Ankunft im Hotel öffnete ich die Taschen mit gemischten Gefühlen — doch alles war knochentrocken.

Auch bei weiteren Fahrten im Regen hielten die Taschen dicht. Das wasserdichte Tarpaulin-Material und die geschweißten Nähte lassen keine Feuchtigkeit eindringen. Selbst nach mehrstündigem Starkregen blieb der Inhalt trocken. Die Wasserdichtigkeit ist somit ein klarer Pluspunkt.
Montage und Befestigung

Die Befestigung der Rhinowalk Satteltaschen an meinem Motorrad war überraschend einfach. Besonders beeindruckt hat mich, dass die Taschen auch ohne Gepäckträger sicher angebracht werden können. Die speziellen Gurte mit Verriegelungsfunktion sorgen dafür, dass die Taschen fest an Ort und Stelle bleiben.
Auf meiner Triumph Tiger 800 saßen die Taschen nach korrekter Montage bombenfest. Kein Verrutschen, kein Klappern, kein Flattern bei höheren Geschwindigkeiten. Die Gurte lassen sich straff zurren und die Verriegelung verhindert ein versehentliches Lösen während der Fahrt.
Allerdings berichten einige Nutzer, dass die Befestigungsgurte manchmal fummelig sein können. Das Durchziehen des Gurts durch die Schnalle erfordert etwas Geduld und Übung. Nach ein paar Mal saß die Montage bei mir aber routiniert in unter zwei Minuten.
Langzeiterfahrung nach 15.000 km

Nach 15.000 Kilometern und drei größeren Touren kann ich ein erstes Langzeitfazit ziehen. Die Taschen zeigen sich erstaunlich widerstandsfähig. Das Material hat sich nicht nennenswert verformt und die Nähte halten dicht.
Kleinere Abnutzungserscheinungen sind an den Nähten sichtbar — sie fransen teilweise leicht aus. Dies ist jedoch ein kosmetisches Problem und beeinträchtigt nicht die Funktionalität oder Wasserdichtigkeit. Die Taschen sind nach wie vor einsatzbereit und erfüllen ihren Zweck zuverlässig.
Die Kapazität der Satteltaschen ist beeindruckend. Die einseitige Tasche bietet etwa 14 Liter Stauraum, während die doppelseitige Tasche rund 28 Liter Platz bietet. Ich war erstaunt, wie viel ich in den Taschen unterbringen konnte: Kleidung, Campingausrüstung und andere wichtige Utensilien für meine Reisen fanden problemlos Platz.
Was ich nicht so gut finde
Trotz der vielen positiven Eigenschaften gibt es auch einige Kritikpunkte.
Keine breite Öffnung: Die Taschen haben keine breite Öffnung, was die Suche nach bestimmten Gegenständen erschwert. Man muss oft das gesamte Innere durchsuchen, um den gewünschten Gegenstand zu finden. Dies kann insbesondere dann frustrierend sein, wenn man unterwegs ist und schnell auf etwas zugreifen möchte.
Befestigungsgurte fummelig: Wie bereits erwähnt, kann die Montage der Satteltaschen manchmal fummelig sein. Das Durchziehen des Gurts durch die Schnalle erfordert Geduld und ist nicht immer einfach. Mit etwas Übung wird es aber besser.
Kein Innenfach zur Organisation: Die Taschen verfügen über kein Innenfach zur besseren Organisation des Gepäcks. Kleine Gegenstände wie Schlüssel, Geldbeutel oder Werkzeug schwimmen im Hauptfach herum. Eine Innentasche oder mehrere Fächer wären hier wünschenswert.
Vor- und Nachteile
Vorteile:
- 100% wasserdicht durch Tarpaulin-Material
- Günstiger Preis (ca. 40-70€)
- Einfache Befestigung ohne Gepäckträger
- Verschiedene Größen (18/28/48 Liter)
- Schultergurte für Transport
- Reflektierende Logos für Nachtsichtbarkeit
- Robuste Verarbeitung
- 3D-Wabenstruktur für Stoßdämpfung
Nachteile:
- Keine breite Öffnung (bauartbedingt)
- Befestigungsgurte teilweise fummelig
- Kein Innenfach zur Organisation
- Nähte fransen langfristig leicht aus
Fazit
Die Rhinowalk Satteltaschen haben mich in meinem Langzeittest überzeugt. Nach 15.000 Kilometern und drei größeren Touren bieten sie ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Wasserdichtigkeit ist zuverlässig, die Verarbeitung robust und die Montage auch ohne Gepäckträger möglich.
Für wen sind die Rhinowalk Satteltaschen geeignet? Für alle Motorradfahrer, die eine günstige, wasserdichte Gepäcklösung für Touren suchen. Besonders Preisbewusste und Einsteiger werden hier fündig.
Für wen sind sie weniger geeignet? Für Fahrer, die viel Wert auf schnelle Zugänglichkeit des Gepäcks legen oder eine ausgefeilte Innenorganisation benötigen.
Meine Empfehlung: Ja, die Rhinowalk Satteltaschen sind ihren Preis wert. Wer eine robuste, wasserdichte und günstige Satteltasche sucht, wird hier glücklich. Alternativen in der gleichen Preisklasse sind die XLMOTO H2O 40L Satteltaschen und für den Offroad-Einsatz der Enduristan Sandstorm 4S als Tankrucksack.
Preis: ca. 50-70€ (je nach Größe)
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Preise werden nicht in Echtzeit aktualisiert | Die Bewertung wurde von KurveEins.de durchgeführt
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Sind die Rhinowalk Satteltaschen wirklich wasserdicht?
Ja, die Taschen sind aus wasserdichtem Tarpaulin-Material gefertigt und halten auch bei starkem Regen zuverlässig dicht. In meinem Test über 15.000 km blieb der Inhalt stets trocken.
Wie werden die Satteltaschen am Motorrad befestigt?
Die Befestigung erfolgt über Gurte mit Verriegelungsfunktion, die auch ohne Gepäckträger sicher angebracht werden können. Die Montage erfordert beim ersten Mal etwas Geduld.
Welche Größen sind verfügbar?
Rhinowalk bietet die Satteltaschen in drei Größen an: 18 Liter (einseitig), 28 Liter (doppelseitig) und 48 Liter (doppelseitig groß).
Wie viel Gewicht vertragen die Taschen?
Offizielle Angaben macht Rhinowalk nicht, aber in der Praxis haben die Taschen bei mir jeweils ca. 5-8 kg problemlos gehalten.
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