Motorrad-Regenkombi Vergleich 2026: Trocken im Regen
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Motorrad-Regenkombi Vergleich 2026: Trocken im Regen

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Dominik Weber Gründer & Chefredakteur

Seit über 15 Jahren auf zwei Rädern unterwegs. Erfahrener Biker und Technik-Enthusiast. Fährt eine KTM 890 Adventure, Triumph Tiger 800 XCA und aktuell eine KTM 690 SMCR. Schreibt aus Leidenschaft – und weil er es hasst, wenn Affiliate-Seiten den Lesern keinen echten Mehrwert bieten.

Warum eine Motorrad-Regenkombi unverzichtbar ist

Jeder Motorradfahrer kennt die Situation: Du bist auf einer schönen Tour unterwegs, die Sonne scheint, und plötzlich ziehen dunkle Wolken auf. Die Wetter-App hatte den Schauer nicht vorhergesagt, und du stehst mittendrin — ohne Regenschutz. Genau in diesem Moment zeigt sich, ob du eine Motorrad-Regenkombi dabei hast oder nicht.

Eine Regenkombi fürs Motorrad wird einfach über die vorhandene Leder- oder Textilkombi gezogen und sorgt dafür, dass du trocken weiterfahren kannst. Protektoren sind in der Regel nicht integriert, da die Schutzfunktion durch die darunter getragene Motorradkleidung übernommen wird. Worauf du bei der Auswahl achten solltest und welche Modelle sich 2026 lohnen, vergleiche ich in diesem Artikel.

Wer sich generell mit dem Thema Motorradbekleidung beschäftigt, findet in unserem Einsteiger-Guide für Motorradbekleidung eine Übersicht aller wichtigen Ausrüstungsstücke.

Worauf du beim Kauf einer Regenkombi achten solltest

Einteiler vs. Zweiteiler

Die wichtigste Entscheidung vor dem Kauf: Einteiler oder Zweiteiler. Beide haben ihre Vor- und Nachteile.

Einteiler wie der Held Monsun II oder der REV’IT! Pacific 4 H2O bieten lückenlosen Schutz. Keine Naht zwischen Jacke und Hose, an der Wasser eindringen kann. Sie werden über einen meist schräg verlaufenden Reißverschluss in einem Zug übergezogen. Der Nachteil: Das An- und Ausziehen erfordert etwas mehr Geduld, und du kannst nicht einfach nur die Jacke anziehen, wenn nur leichter Nieselregen droht.

Zweiteiler wie der Held Flood, die RIDEIRON oder das A-Pro Set sind flexibler. Du kannst Jacke und Hose unabhängig voneinander tragen — praktisch, wenn nur der Oberkörper oder die Beine betroffen sind. Der Nachteil: An der Übergangsstelle zwischen Jacke und Hose kann bei starkem Regen Wasser eindringen, wenn die Jacke nicht weit genug über die Hose greift.

Meine Empfehlung: Für Tourenfahrer, die bei jedem Wetter weiterfahren wollen, sind Einteiler die sicherere Wahl. Für Pendler und Gelegenheitsfahrer, die nur ab und zu in den Regen kommen, reichen Zweiteiler völlig aus.

Verschweißte Nähte sind Pflicht

Das Material der Regenkombi mag noch so wasserdicht sein — wenn die Nähte nicht verschweißt oder versiegelt sind, sickert Wasser durch die winzigen Nadelstiche. Achte beim Kauf unbedingt auf verschweißte, laminierte oder versiegelte Nähte. Alle fünf Modelle in diesem Vergleich erfüllen dieses Kriterium, wobei der Held Flood und der Held Monsun II mit besonders aufwendig getapten und verschweißten Nähten aufwarten.

Die richtige Größe wählen

Eine Regenkombi wird über die normale Motorradkleidung gezogen. Das bedeutet: Du brauchst mindestens eine Nummer größer als deine reguläre Kleidergröße. Stehst du zwischen zwei Größen, wähle immer die größere. Eine zu eng sitzende Regenkombi reißt an den Nähten, sobald du auf das Motorrad sitzt und dich in Fahrposition befindest. Außerdem behindert zu enges Material die Bewegungsfreiheit beim Fahren.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Im Stehen sollte die Hose unten ordentlich Falten werfen, denn in der Fahrposition mit angewinkelten Beinen rutscht die Kombination ein Stück nach oben. Wenn sie im Stehen perfekt sitzt, ist sie auf dem Motorrad wahrscheinlich zu kurz.

Atmungsaktivität vs. Wasserdichtigkeit

Ein klassisches Dilemma: Je wasserdichter eine Regenkombi ist, desto weniger atmungsaktiv ist sie in der Regel. Bei warmen Temperaturen schwitzt man unter billigen Polyester-Überziehern schnell mehr als der Regen hereingegangen wäre. Hochwertigere Modelle wie die RIDEIRON mit 10.000 mm Wassersäule und Rückenbelüftung oder der REV’IT! Pacific mit HydratexLite-Membran versuchen diesen Konflikt zu entschärfen.

Wenn du hauptsächlich bei kühlem Wetter fährst (Frühling, Herbst), ist Atmungsaktivität weniger wichtig — dann zählt nur Wasserdichtigkeit. Für Sommer-Fahrer ist eine Rückenbelüftung oder atmungsaktive Membran Gold wert.

Reflektoren für mehr Sicherheit

Regen bedeutet schlechte Sicht — nicht nur für dich, sondern auch für die Autofahrer um dich herum. Reflektierende Elemente an der Regenkombi sind deshalb mehr als nur ein Gimmick. Alle Modelle in diesem Vergleich verfügen über Reflektoren, wobei die auffällige Fluo-Farbe des A-Pro Sets besonders im Dunkeln maximale Aufmerksamkeit erzeugt. Auch der Held Flood mit seinen neon-gelben Akzenten setzt hier starke Akzente.

Die 5 Modelle im Detail

Held Flood — Der beste Allrounder

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Der Held Flood ist ein Zweiteiler, der mich besonders durch die durchdachte Konstruktion überzeugt. Die Stretcheinsätze im Schritt und am Innenarm sorgen für Bewegungsfreiheit, die bei vielen günstigeren Modellen fehlt. Der schräg verlaufende Labyrinth-Reißverschluss macht das An- und Ausziehen deutlich einfacher als bei herkömmlichen Reißverschlüssen.

Die komfortable Weitenverstellung an Oberarmen und Taille verhindert den lästigen Windhoseneffekt — das Flattern des überschüssigen Materials bei höheren Geschwindigkeiten. Wer schon einmal mit einer weiten Regenhose auf der Autobahn gefahren ist, weiß, wie unangenehm das sein kann.

Auf testberichte.de erreicht der Held Flood die Bestnote von 5 Sternen. Mit rund 127€ liegt er im oberen Preissegment, rechtfertigt den Preis aber durch die Verarbeitung und die Markenqualität von Held.

REV’IT! Pacific 4 H2O — Premium-Einteiler mit Membran

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Der REV’IT! Pacific 4 H2O ist ein Einteiler mit integrierter HydratexLite-Membran. Diese Membran ist nicht einfach nur eine wasserabweisende Beschichtung, sondern eine eigenständige Schicht, die Wasser abhält und gleichzeitig eine gewisse Atmungsaktivität erlaubt. Das hebt den Pacific von einfachen Polyester-Überziehern ab.

Die Verstelllaschen an Oberarm, Unterschenkel und Bündchen sowie die Verstellriemen an Taille und Fuß ermöglichen eine individuelle Anpassung. So lässt sich überschüssiges Material fixieren, was besonders bei höheren Geschwindigkeiten wichtig ist.

Mit etwa 113€ ist der REV’IT! Pacific 4 H2O im mittleren bis oberen Preissegment angesiedelt. REV’IT! ist eine der renommiertesten Marken für Motorradbekleidung, und das merkt man der Verarbeitung an.

RIDEIRON 2-Teiler — Der Preis-Leistungs-Tipp

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Die RIDEIRON Regenkombi ist ein Zweiteiler, der mit einer beeindruckenden Wassersäule von 10.000 mm aufwartet. Zum Vergleich: Ab 1.500 mm gilt eine Jacke als wasserdicht, ab 10.000 mm spricht man von extremer Wasserdichtigkeit. Für rund 68€ ist das ein bemerkenswerter Wert.

Die integrierte Rückenbelüftung ist ein intelligentes Detail, das den Hitzestau reduziert, der bei einfacheren Regenkombis oft zum Problem wird. Reflektierende Sicherheitsstreifen an Jacke und Hose sorgen für bessere Sichtbarkeit bei schlechtem Wetter.

RIDEIRON ist eine relativ junge Marke, und die Langzeiterfahrungen sind noch begrenzt. Für Fahrer, die eine günstige, aber gut ausgestattete Regenkombi suchen, ist dies jedoch eine sehr empfehlenswerte Option.

Held Monsun II — Premium-Einteiler für Anspruchsvolle

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Der Held Monsun II ist der teuerste Regenschutz in diesem Vergleich, aber er rechtfertigt seinen Preis mit einem 2-Lagen-Materialaufbau, der besonders langlebig ist. Während die meisten Regenkombis aus einer einzigen dünnen Schicht bestehen, setzt Held hier auf zwei Lagen, die robuster sind und länger dicht halten.

Der Labyrinth-Reißverschluss ermöglicht einen einfachen Einstieg trotz Einteiler-Konstruktion. Eine Außentasche und eine Innentasche bieten Stauraum für Kleinigkeiten, die bei den meisten anderen Modlein fehlen.

Mit rund 170€ ist der Monsun II kein Schnäppchen. Wer jedoch regelmäßig lange Touren unternimmt und auf maximale Zuverlässigkeit angewiesen ist, findet hier einen Regenschutz, der nicht nach drei Einsätzen undicht wird.

A-Pro 2-Teiler — Die Budget-Option

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Das A-Pro Set ist die günstigste Option in diesem Vergleich und kostet nur etwa 29€. Für Gelegenheitsfahrer, die vielleicht zwei- oder dreimal pro Saison in den Regen kommen, reicht das völlig aus. Das 100% wasserdichte Polyester hält den Regen zuverlässig ab, und die auffällige Fluo-Farbe sorgt für maximale Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

Allerdings gibt es Schwächen: Die Beine können nicht geöffnet werden, was das An- und Ausziehen erschwert. Das Material ist nicht atmungsaktiv, was bei wärmerem Wetter schnell zu Schwitzen führt. Für längere Touren bei wechselhaften Bedingungen ist der A-Pro weniger geeignet.

Als Notfall-Regenkombi, die immer unter der Sitzbank verstaut wird und selten zum Einsatz kommt, ist sie jedoch eine solide Wahl, die nicht viel kostet.

Direkter Vergleich: Welche Regenkombi passt zu dir?

PlatzModellPreisBeste für
1Held Floodca. 127€Bester Allrounder für alle Bedingungen
2REV’IT! Pacific 4 H2Oca. 113€Premium-Einteiler mit Membran
3RIDEIRON 2-Teilerca. 68€Preis-Leistungs-Tipp
4Held Monsun IIca. 170€Maximale Langlebigkeit für Vielfahrer
5A-Pro 2-Teilerca. 29€Budget-Notfalllösung

Tipps für den Umgang mit deiner Regenkombi

Richtig anziehen

Zieh die Regenkombi immer im Stehen an, bevor du auf das Motorrad steigst. Versuche nicht, sie im Sitzen auf dem Motorrad überzuziehen — das endet meistens mit Balanceproblemen und einem schiefen Reißverschluss. Wenn du auf der Tour überrascht wirst, fahr rechts ran, such dir einen sicheren Standplatz und nimm dir die zwei Minuten Zeit.

Pflege und Lagerung

Nach jeder Benutzung solltest du die Regenkombi mit einem feuchten Tuch abwischen und an der Luft trocknen lassen. Maschinenwäsche zerstört die wasserabweisende Beschichtung und die versiegelten Nähte — vermeide sie unbedingt. Lagere die Regenkombi trocken und nicht zusammengeknüllt, um die Nähte nicht zu belasten.

Die meisten Modelle kommen mit einer Packsack-Tasche, in der sie sich auf kleinem Raum verstauen lassen. Bewahre sie immer griffbereit auf — unter der Sitzbank oder im Tankrucksack, nicht tief unten im Kofferraum vergraben.

Wann ersetzen?

Regenkombis haben ein begrenztes Leben. Wenn du Risse bemerkst, die Nähte brüchig werden, oder das Wasser nicht mehr abperlt, sondern das Material durchdringt, ist es Zeit für ein neues Modell. Bei regelmäßiger Nutzung (ein- bis zweimal pro Woche in der Saison) solltest du mit einer Lebensdauer von etwa zwei bis drei Jahren rechnen — günstigere Modelle halten entsprechend kürzer.

Regenkombi vs. wasserdichte Textilkombi

Viele moderne Textilkombis sind bereits mit einer Gore-Tex- oder ähnlichen Membran ausgestattet und gelten als wasserdicht. Brauchst du dann überhaupt noch eine separate Regenkombi?

Die Antwort ist: Es kommt darauf an. Eine gute Textilkombi mit Gore-Tex-Membran hält bei leichtem bis mittlerem Regen trocken. Bei sintflutartigem Regen oder stundenreicher Fahrt im Nass kann aber selbst die beste Membran überfordert sein. Die Feuchtigkeit dringt dann über den Kragen, die Ärmelbündchen oder den Reißverschluss ein. Eine zusätzliche Regenkombi als Backup schadet nie und wiegt nur ein paar hundert Gramm.

Wenn du dagegen in Leder fährst oder eine Textilkombi ohne Membran besitzt, ist eine Regenkombi absolut unverzichtbar. Leder saugt sich mit Wasser voll, wird schwer und verliert an Schutzwirkung. Eine 30€-Regenhose, die über die Lederhose gezogen wird, verhindert das effektiv.

Auch für Sicherheit auf dem Motorrad gehört Trockenheit dazu — wer friert und nass ist, kann sich schlechter konzentrieren. Die Konzentration lässt nach feuchten Kilometern messbar nach, und die Reaktionszeit steigt. Eine trockene Fahrerkonstitution ist also auch ein Sicherheitsfaktor.

Häufige Fehler beim Kauf einer Regenkombi

Zu klein gekauft

Der häufigste Fehler überhaupt: Die Regenkombi in der gleichen Größe wie die normale Motorradkleidung gekauft. Eine Regenkombi muss über Jacke und Hose passen, inklusive Protektoren. Wenn du eine Grösse L in Motorradjacken trägst, brauchst du bei der Regenkombi mindestens XL, oft sogar XXL. Miss vorher den Umfang deiner Schultern und Taille in voller Montur nach.

Auf die Wassersäule vergessen

Nicht jede Regenkombi gibt die Wassersäule an, aber wenn sie es tut, ist das ein guter Indikator. Ab 1.500 mm gilt ein Material als wasserdicht, ab 5.000 mm als stark wasserdicht, und ab 10.000 mm als extrem wasserdicht. Die RIDEIRON in diesem Vergleich erreicht 10.000 mm — ein Wert, der normalerweise in deutlich teureren Modellen zu finden ist.

Packmass ignoriert

Eine Regenkombi bringt nichts, wenn sie zuhause im Schrank liegt, weil sie zu gross für den Stauraum unter der Sitzbank ist. Achte auf das Packmass. Die Modelle von RIDEIRON und A-Pro lassen sich extrem kompakt zusammenfalten und passen in jede Tasche. Der Held Monsun II als 2-Lagen-Modell ist etwas bulkier, bietet dafür aber mehr Schutz.

Keine Reflektoren

Eine schwarze Regenkombi mag stylischer aussehen, aber bei Regen und schlechter Sicht ist sie ein Sicherheitsrisiko. Greife zu Modellen mit Reflektoren oder auffälligen Farben. Der A-Pro in Fluo-Gelb und der Held Flood mit neon-gelben Akzenten sind hier vorbildlich.

Regenkombi und warme Hände — eine gute Kombination

Wer bei Regen fährt, kennt das Problem: Nicht nur der Körper wird nass, auch die Hände frieren schnell aus. Kalte Hände bedeuten weniger Feeling am Bremshebel und längere Reaktionszeiten. Eine Regenkombi schützt zwar den Körper, aber für die Hände brauchst du zusätzlich wasserdichte Handschuhe oder Überzieher.

In Kombination mit Heizgriffen fürs Motorrad hast du das ultimative Setup für Fahrten bei jeder Witterung. Der Körper bleibt durch die Regenkombi trocken, die Hände werden von den Heizgriffen gewärmt. Wer längere Touren im Herbst oder Frühjahr plant, sollte über diese Kombination unbedingt nachdenken.

Materialkunde: Polyester, Membranen und Beschichtungen

Polyester — der Standard

Die meisten Regenkombis bestehen aus Polyester mit einer wasserabweisenden Beschichtung auf der Innenseite. Polyester ist leicht, günstig und lässt sich gut verarbeiten. Die Qualitätunterschiede liegen vor allem in der Dicke des Materials und der Art der Beschichtung. Einfache Modelle wie das A-Pro verwenden dünnes Polyester mit PU-Beschichtung, während Premium-Modelle wie der Held Monsun II auf mehrlagige Konstruktionen setzen.

Membranen — die Premium-Lösung

Eine Membran ist eine eigenständige Schicht, die Wasser abhält aber Wasserdampf (Schweiss) nach aussen lässt. Der REV’IT! Pacific 4 H2O nutzt die HydratexLite-Membran, eine proprietäre Entwicklung von REV’IT!. Membranen sind teurer als einfache Beschichtungen, bieten aber deutlich besseren Tragekomfort, weil sie atmungsaktiver sind.

Verschweisste Nähte — das A und O

Selbst das beste Material wird undicht, wenn die Nähte nicht abgedichtet sind. Bei der Herstellung werden die Stoffbahnen zusammengenäht, und genau an diesen Nadelstichen kann Wasser eindringen. Bei hochwertigen Regenkombis werden die Nähte daher verschweisst (mit Hitze verklebt) oder laminiert (mit einem Band abgedeckt). Der Held Flood verwendet getapte und verschweisste Nähte, was maximalen Schutz bietet.

Fazit

Eine gute Regenkombi Motorrad ist eine kleine Investition, die den Unterschied zwischen einer miserablen und einer erträglichen Fahrt im Regen ausmacht. Für die meisten Fahrer ist der Held Flood als Testsieger die beste Wahl: Er kombiniert Premium-Qualität mit durchdachten Features wie Stretcheinsätzen und Labyrinth-Reißverschluss zu einem fairen Preis.

Wer den besten Gegenwert sucht, greift zur RIDEIRON für rund 68€ — die 10.000 mm Wassersäule und die Rückenbelüftung sind in dieser Preisklasse außergewöhnlich. Und wer wirklich nur gelegentlich in den Regen kommt, ist mit dem A-Pro für unter 30€ ausreichend versorgt.

Egal für welches Modell du dich entscheidest: Die beste Regenkombi ist die, die du tatsächlich dabei hast, wenn der erste Tropfen fällt. Eine 29€-Regenhose, die griffbereit unter der Sitzbank liegt, ist mehr wert als ein 170€-Premium-Einteiler, der zuhause im Schrank hängt.

Praxis-Tipps für den Ernstfall

Vor der Tour prüfen

Schau nicht nur auf die Wetter-App, sondern packe die Regenkombi auch ein, wenn nur ein geringes Niederschlagsrisiko besteht. Sie wiegt wenige hundert Gramm und nimmt im Packsack kaum Platz weg. Lieber einmal zu viel eingepackt als einmal nass erwischt worden.

Beim ersten Tropfen: rechtzeitig anziehen

Viele Fahrer warten zu lange, bis sie die Regenkombi überziehen. Sobald die Straße nass wird oder die ersten Tropfen fallen, rechts ranfahren und anziehen. Wer wartet, bis es richtig gießt, steht schon im Nass da und kämpft mit einem nassen Reißverschluss.

Überziehschuhe nicht vergessen

Regenschuhe oder Überschuhe sind oft das vergessene Zubehör. Die beste Regenhose nützt nichts, wenn das Wasser von oben in die Stiefel läuft. Achte darauf, dass die Regenhose weit genug über die Stiefel greift, oder investiere in zusätzliche Regenüberzieher für die Schuhe. Diese kleinen Überzieher kosten nur wenige Euro und machen einen großen Unterschied bei längeren Touren im Regen.

Held Flood (Testsieger) REV'IT! Pacific 4 H2O RIDEIRON 2-Teiler Held Monsun II A-Pro 2-Teiler
Held Flood (Testsieger)
REV'IT! Pacific 4 H2O
RIDEIRON 2-Teiler
Held Monsun II
A-Pro 2-Teiler
4.5/5
ca. 127€
4.5/5
ca. 113€
4/5
ca. 68€
4.5/5
ca. 170€
3.5/5
ca. 29€
Art Zweiteiler Einteiler Zweiteiler Einteiler Zweiteiler
Wassersäule k.A. (verschweißt) HydratexLite Membran 10.000 mm k.A. (2-Lagen) k.A. (100% dicht)
Material Polyester + Stretch Polyester + Membran Polyester 2-Lagen Polyester Polyester
Nähte verschweißt + getapt verschweißt versiegelt verschweißt vernäht
Besonderheit Stretcheinsätze Hydratex Membran Rückenbelüftung Labyrinth-RV Fluo-Farbe
Packmaß Kompakt Mittel Sehr kompakt Mittel Sehr kompakt
Testbericht
Kaufen Bei Amazon Bei Amazon Bei Amazon Bei Amazon Bei Amazon
Empfehlung
Held Flood (Testsieger)

Held Flood (Testsieger)

4.5/5
ca. 127€
  • Stretcheinsätze im Schritt und Innenarm für maximale Bewegungsfreiheit
  • Labyrinth-Reißverschluss für leichtes An- und Ausziehen
  • Komfortable Weitenverstellung an Armen und Taille
  • Sehr gute Bewertung auf testberichte.de (5/5)
REV'IT! Pacific 4 H2O

REV'IT! Pacific 4 H2O

4.5/5
ca. 113€
  • HydratexLite Membran für zuverlässige Wasserdichtigkeit
  • Verstelllaschen an Oberarm, Unterschenkel und Bündchen
  • Einteiler mit gutem Zugriff durch Einstieg
  • Premium-Qualität von REV'IT!
RIDEIRON 2-Teiler

RIDEIRON 2-Teiler

4/5
ca. 68€
  • 10.000 mm Wassersäule — sehr dicht
  • Atmungsaktiv mit Rückenbelüftung
  • Reflektierende Sicherheitsstreifen
  • Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
Held Monsun II

Held Monsun II

4.5/5
ca. 170€
  • Robuster 2-Lagenaufbau für maximale Langlebigkeit
  • Labyrinth-Reißverschluss für einfachen Einstieg
  • 1 Außentasche und 1 Innentasche für Stauräum
  • Premium-Qualität vom deutschen Hersteller Held
A-Pro 2-Teiler

A-Pro 2-Teiler

3.5/5
ca. 29€
  • Extrem günstiger Preis
  • 100% wasserdichtes Polyester
  • Auffällige Fluo-Farbe für maximale Sichtbarkeit
  • Leicht und kompakt — passt in jede Tasche

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist besser: Regenkombi als Einteiler oder Zweiteiler?

Einteiler bieten lückenlosen Schutz und lassen sich in einem Zug überwerfen, sind aber beim An- und Ausziehen etwas fummeliger. Zweiteiler sind flexibler — du kannst nur die Jacke oder nur die Hose anziehen, je nachdem was das Wetter gerade macht. Für Touring-Fahrer, die komplett trocken werden wollen, sind Einteiler die sicherere Wahl.

Welche Größe sollte ich bei einer Motorrad-Regenkombi wählen?

Die Regenkombi wird über die normale Motorradkleidung gezogen. Wähle daher mindestens eine Nummer größer als deine normale Kleidungsgröße. Stehst du zwischen zwei Größen, nimm immer die größere. Zu eng sitzende Regenkombis reißen an den Nähten und werden undicht.

Sind günstige Regenkombis unter 40€ überhaupt wasserdicht?

Ja, die meisten günstigen Modelle aus Polyester sind bei der Wasserdichtigkeit mit teuren Modellen vergleichbar. Der Unterschied liegt in der Verarbeitung: Teure Modelle haben besser verschweißte Nähte, atmungsaktivere Membranen und höhere Langlebigkeit. Für gelegentliche Regenschauer reicht ein Budget-Modell völlig.

Kann ich eine Motorrad-Regenkombi in der Waschmaschine waschen?

Nein, Maschinenwäsche solltest du unbedingt vermeiden. Sie beschädigt die wasserabweisende Beschichtung und die verschweißten Nähte. Reinige die Regenkombi nach jedem Gebrauch mit einem feuchten Tuch und lass sie an der Luft trocknen.

Wann ist die beste Zeit, um eine Regenkombi zu kaufen?

Die beste Zeit ist im Spätsommer und Frühherbst (August bis Oktober), wenn die Saison für wechselhaftes Wetter beginnt. Viele Händler haben zu dieser Zeit Regenbekleidung auf Lager und teilweise noch Saison-Rabatte.

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