Heizgriffe Motorrad Test 2026: Die besten Griffheizungen
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Heizgriffe Motorrad Test 2026: Die besten Griffheizungen

11 Min. Lesezeit
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Dominik Weber Gründer & Chefredakteur

Seit über 15 Jahren auf zwei Rädern unterwegs. Erfahrener Biker und Technik-Enthusiast. Fährt eine KTM 890 Adventure, Triumph Tiger 800 XCA und aktuell eine KTM 690 SMCR. Schreibt aus Leidenschaft – und weil er es hasst, wenn Affiliate-Seiten den Lesern keinen echten Mehrwert bieten.

Oxford HotGrips Advanced Integrated Touring (EL398)

ca. 82 €
Oxford HotGrips Advanced Integrated Touring (EL398)
4.4/5

Vorteile

  • +5 Heizstufen mit farbiger LED-Anzeige
  • +Schlanker Controller direkt am Griff integriert
  • +Wärmeeinstellungs-Speicher und Batterieschutz
  • +Komfortables 120-mm-Touring-Profil
  • +Rautenprofil dämpft Vibrationen

Nachteile

  • Mit ca. 82 € kein Schnäppchen
  • Nur für 22-mm-Lenker (7/8 Zoll)
  • Montage erfordert Zeit und hitzebeständigen Kleber

Fazit

Die Oxford HotGrips Advanced Integrated Touring setzen den Maßstab bei nachrüstbaren Heizgriffen: fünf Stufen, ein unauffällig am Griff integrierter Controller und durchdachte Details wie der Wärmespeicher machen sie zum Testsieger.

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Kalte Hände? Warum Heizgriffe mehr sind als Komfort

Jeder Motorradfahrer kennt das Gefühl: Nach 20 Minuten Fahrt bei einstelligen Temperaturen werden die Finger steif, der Griff um den Lenker wird unsicher, und Bremsen wird zur Mutprobe. Kalte Hände sind kein Komfortproblem, sondern ein echtes Sicherheitsproblem. Studien zur Kältewirkung zeigen, dass die Feinmotorik der Finger schon nach kurzer Zeit deutlich nachlässt. Wer bei 5 °C ohne beheizte Griffe fährt, reagiert im Ernstfall langsamer und greift unsicherer zum Bremshebel.

Genau deshalb gehören Heizgriffe für mich zu den sinnvollsten Nachrüstungen überhaupt. Sie kosten weniger als ein guter Helm, halten aber über viele Jahre und verlängern die Saison spürbar. Während andere im Oktober das Motorrad einmotten, fahre ich mit warmen Händen entspannt weiter. Wer zusätzlich auf die richtigen Regenkombi setzt, ist auch bei wechselhaftem Herbstwetter gut gerüstet — unsere Erfahrungen dazu findest du im Motorrad-Regenkombi Vergleich.

Heizgriffe Motorrad Test 2026: Oxford Touring, Daytona und KOSO im Vergleich

In diesem Test stelle ich die aktuell besten Heizgriffe für Motorräder vor. Testsieger sind die Oxford HotGrips Advanced Integrated Touring geworden, dahinter folgen die Daytona Heated Grips als Referenz und der KOSO HG-13 als solide Alternative. Außerdem erkläre ich die verwirrende Oxford-Modellvielfalt und zeige Schritt für Schritt, wie du Heizgriffe selbst nachrüstest.

So haben wir die Motorrad-Heizgriffe getestet

Für diesen Test habe ich mehrere Wochen in Nutzerberichten, Fachmagazin-Tests und Herstellerdaten recherchiert. In die Bewertung geflossen sind die Messwerte und Urteile des AUTO-BILD Motorrad-Heizgriffe-Tests, langjährige Erfahrungsberichte aus Motorradforen sowie die technischen Spezifikationen der aktuellen Modellgenerationen. Ich habe außerdem die Amazon-Bewertungen der jeweiligen Produkte ausgewertet und auf Muster in den Kritiken geprüft.

Bewertet wurde nach diesen Kriterien:

  • Heizleistung und Regelung: Wie viele Stufen gibt es, wie gleichmäßig wird gewärmt, wie schnell erreichen die Griffe ihre Temperatur?
  • Bedienung: Ist der Controller während der Fahrt sicher und intuitiv zu bedienen?
  • Montage: Wie aufwendig ist der Einbau, braucht es Spezialwerkzeug?
  • Verarbeitung: Materialqualität, Dichtigkeit, Langlebigkeit.
  • Sicherheit: Batterieschutz, Abschaltautomatik, Entgleitungsschutz.

Das Ergebnis ist bewusst keine Laborstudie, sondern eine praxisnahe Kaufberatung: Welche Griffheizung lohnt sich 2026 wirklich — und für wen?

Oxford HotGrips Touring EL398: Der Testsieger

Die Oxford HotGrips Advanced Integrated Touring (EL398) sind die neueste Generation der britischen Griffheizungs-Schmiede und für mich das derzeit beste Gesamtpaket am Markt. Oxford hat hier Konsequenz gezeigt und den größten Kritikpunkt älterer Heizgriffe eliminiert: den klobigen Bedienkasten am Lenker. Beim EL398 sitzt der Controller als schmales Modul direkt neben dem Griff, integriert in die Optik des Lenkers statt aufgeklamsert.

Oxford HotGrips Touring EL398 — Testsieger im Heizgriffe Motorrad Test 2026

Ausstattung und Funktionen

Fünf Heizstufen regeln die Temperatur, und jede Stufe ist über eine farbige LED eindeutig zugeordnet: Rot steht für 100 Prozent Leistung, Lila für 75, Grün für 50, Weiß für 40 und Blau für 30 Prozent. Auch mit Handschuhen erkennst du so auf einen Blick, wo du gerade stehst. Ein intelligentes Detail ist der Wärmeeinstellungs-Speicher: Die Griffe merken sich die zuletzt gewählte Stufe und starten beim nächsten Einschalten automatisch wieder dort. Wer jeden Morgen die gleiche Strecke fährt, stellt einmal ein und vergisst es.

Ebenso durchdacht ist der Batteriesparmodus. Vergisst du, die Griffe auszuschalten, erledigt das die Elektronik selbst — ein leerer Akku am nächsten Morgen bleibt erspart. Das Touring-Profil misst 120 mm und ist das meistverkaufte der drei Oxford-Profile, weil es zu nahezu allen Serienlenkern passt. Das Gummi ist an den Verschleißzonen dichter ausgeführt, das Rautenprofil dämpft zusätzlich Vibrationen vom Lenker.

Montage und Praxis

Die Montage folgt dem üblichen Ablauf: alte Griffe entfernen, Kleber auftragen, HotGrips aufziehen, Kabel verlegen. Plan für eine Stunde plus Aushärtezeit ein. In der Praxis überzeugt die Wärmeentwicklung: Stufe 3 reicht bei Herbsttemperaturen um die 10 °C völlig aus, auf Stufe 5 wird es auch mit dünnen Handschuhen angenehm warm. Die Verarbeitung macht einen hochwertigen Eindruck, und die Bewertung von 4,4 Sternen bei Amazon spiegelt die hohe Zufriedenheit der Käufer wider.

Für wen sind die Oxford Touring das Richtige?

Für alle, die eine zuverlässige, unauffällige und durchdachte Griffheizung suchen und dafür gerne rund 82 Euro ausgeben. Vor allem Tourer- und Alltagsfahrer, die das Motorrad auch im Herbst regelmäßig bewegen, bekommen hier die aktuell beste Technik. Wer ein schlankeres Profil bevorzugt, greift zur Adventure-Version — dazu gleich mehr.

Oxford Heizgriffe: Adventure, Touring oder Sports?

Die Oxford-Modellvielfalt verwirrt beim ersten Blick — die Bezeichnungen ändern sich alle paar Jahre, und Händler listen teils alte und neue Namen nebeneinander. Hier die Übersicht, damit du weißt, wofür du dein Geld ausgibst.

Oxford baut seine Heizgriffe in drei Profilen, die sich in Form, Länge und Dicke unterscheiden:

  • Touring: 120 mm lang, komfortabel dick, das meistverkaufte Profil. Die EL398-Version ist unser Testsieger.
  • Adventure: etwas dünner und sportlicher geschnitten, liegt mit Handschuhen sehr direkt in der Hand. Als Advanced Integrated Version trägt sie die Nummer EL397.
  • Sports: kürzer geschnitten (rund 100 mm), für sportliche Motorräder mit knapper Sitzposition. Ein „Racing”-Modell gibt es dabei nicht — Sports ist das Pendant.

Dazu kommen vier Ausstattungslinien, die die Technik bestimmen:

LinieModelleTechnikPreis ca.
Advanced IntegratedEL397 Adventure, EL398 TouringController im Griff, 5 Stufen, Speicher, Batterieschutz82 €
ProEL391 Touring, EL392 SportsSechskant-/Rändelprofil, Vibrationsdämpfung70–80 €
PremiumEL690Z Adventure/Touring/Sport9 Heizstufen, temperaturgesteuert, 122–132 mm verstellbar75–90 €
Klassik (V8)OF690, OF691, OF692Z SportsV8-Schalter am Lenker, solide Basistechnik78 €

Meine Empfehlung: Greif zur Advanced Integrated-Linie, wenn du den neuesten Stand willst — der integrierte Controller ist den Aufpreis allein schon wert. Die Premium-Linie mit neun Stufen passt zu Feinjustierern, die ihre Temperatur exakt regeln wollen. Die Klassik-V8-Modelle wie das OF692Z sind der günstige Einstieg und funktionieren zuverlässig, tragen den Schalter aber als separates Kästchen am Lenker. Die Adventure-Version EL397 kostet ebenfalls rund 82 Euro und ist beim Amazon-Angebot oft kurzfristig lieferbar.

Daytona Heated Grips: Die Referenz

Die Daytona Heated Grips sind der Dauerklassiker unter den Heizgriffen und waren im AUTO-BILD-Test mit Note 1,7 Testsieger — bevor die neue Oxford-Generation den Markt aufgemischt hat. Der größte Unterschied zur Konkurrenz: Bei der aktuellen Version sitzt der Schalter direkt im Griff integriert, vier Heizstufen lassen sich am Handballen umschalten.

Vier Stufen klingen erst mal nach weniger Feinregelung als die fünf der Oxford-Griffe, in der Praxis reicht das völlig. Die Verarbeitung ist tadellos, und die Griffe gelten als extrem verschleißfest — in Foren berichten Fahrer von 25 Jahren Nutzung am selben Set. Dafür zahlst du auch einen Premiumpreis: Je nach Variante liegen die Daytona-Griffe zwischen 113 und 135 Euro. Es gibt sie in einer Version mit integriertem Bedienteil sowie einer mit separater Mecc-Steuerung und Batterieschutz. Für alle, die ein Maximum an Haltbarkeit suchen und bereit sind zu zahlen, bleibt Daytona die erste Wahl — mir haben die Oxford-Griffe am Ende wegen des Gesamtpakets besser gefallen. Das Set mit vier Stufen und integriertem Schalter findest du hier bei Amazon.

KOSO HG-13: Der Solide

KOSO ist der Spezialist unter den Herstellern und bietet das breiteste Programm an Heizgriff-Größen. Der HG-13 passt auf 22-mm-Lenker und misst 120 mm in der Länge — das entspricht dem Touring-Format von Oxford. Im AUTO-BILD-Test erreichte er ebenfalls die Note 1,9 und überzeugte durch solide Verarbeitung und nützliche Extras.

Mit einem Preis von rund 80 bis 90 Euro bewegt sich der HG-13 auf Oxford-Niveau. Seine Stärke ist die Verarbeitung: dichtes Gummi, sauber verlegte Kabel, zuverlässige Elektronik. Wer neben den bekannten Marken eine Alternative sucht oder ein Modell in Sondergröße braucht — KOSO hat mit dem HG-17 zum Beispiel auch eine Version mit integriertem Schalter für 22- und 25,4-mm-Lenker — wird hier fündig. Das HG-13-Set gibt es hier bei Amazon.

Heizgriffe nachrüsten: Schritt für Schritt

Die Montage ist der Punkt, an dem viele zögern — zu Unrecht. Mit etwas Vorbereitung ist das Nachrüsten in unter einer Stunde erledigt. So gehst du vor:

1. Alte Griffe entfernen

Die serienmäßigen Griffe lassen sich meist mit einem langen Schlitzschraubendreher lösen, den du zwischen Lenker und Griff schiebst, während du etwas Gleitmittel (Spülmittel reicht) einbringst. Bei festgeklebten Griffen hilft ein Heißluftföhn oder — die radikale Variante — ein sauberer Längsschnitt mit dem Cuttermesser.

2. Lenker säubern und Griffe aufziehen

Reste von Kleber und Gummi restlos entfernen, den Lenker mit Alkohol entfetten. Dann kommt der wichtigste Tipp überhaupt: Verwende hitzebeständigen Zweikomponentenkleber, wie ihn auch Louis in seiner Montageanleitung empfiehlt. Normaller Sekundenkleber wird unter der Wärme der Griffe weich — und dann verdrehen sich die Griffe beim Gasgeben. Der Kleber kommt dünn auf Lenker und Gasdrehhülse, die Griffe werden aufgeschoben und ausgerichtet. Plane 24 Stunden Aushärtezeit ein, bevor du losfährst.

3. Verkabelung an Zündungsplus

Die Kabel der Griffe werden an Zündungsplus (Plus 15) angeschlossen, damit die Heizung nur bei laufender Zündung Strom zieht. Wer es besonders sauber macht, schaltet ein kleines Relais dazwischen und sichert die Leitung mit einer flachen Sicherung ab. Die Kabelführung verläuft am Lenker entlang zur vorhandenen Kabelroute deines Motorrads — mit Kabelbindern fixiert, aber so, dass der Lenker voll einschlagen kann, ohne dass Kabel spannen.

4. Controller montieren und testen

Beim Testsieger sitzt der Controller direkt am Griff — anschließen, Position festziehen, fertig. Bei Klassik-Modellen mit separatem Schalter suchst du dir einen Platz, den du mit Handschuhen erreichst, ohne vom Verkehr abgelenkt zu sein. Zum Abschluss alle fünf Stufen durchtesten und die Funktion des Batterieschutzes prüfen.

Ein Hinweis noch zum Thema Durchmesser: Motorrad-Heizgriffe für 7/8 Zoll passen auf die meisten Lenker, denn 7/8 Zoll entspricht exakt 22 mm. Nur bei Cruisern und US-Bikes mit 1-Zoll-Lenker (25,4 mm) brauchst du eine andere Version.

Was kostet eine gute Griffheizung?

Die Preisspanne am Markt ist groß — und nicht jede Ersparnis lohnt sich. Meine grobe Orientierung nach diesem Test:

  • 35–50 €: No-Name- und Einstiegssets. Funktioniert oft, aber Verarbeitungsqualität, Dichtigkeit und Lebensdauer sind Lotterie. Der AUTO-BILD-Test zeigte am Beispiel eines günstigen Modells: praxisferner Schalter, zu kleine Heizfläche, nicht verdrehsicher.
  • 70–90 €: Die Sweet-Spot-Zone. Hier spielen Oxford Klassik, Oxford Advanced Integrated und KOSO — also alles, was du fürs tägliche Fahren brauchst.
  • 100–135 €: Premium-Segment mit Daytona an der Spitze. Maximale Haltbarkeit, weniger Technik-Details als bei Oxford.

Mein Rat: Nimm die 82 Euro für die Oxford Touring in die Hand. Der Unterschied zu einem 40-Euro-Set merkst du jeden einzelnen kalten Morgen — und die Griffe halten locker so lange wie dein Motorrad. Wenn das Budget knapp ist, ist das Oxford OF692Z Sports mit V8-Schalter für rund 78 Euro ein solider Start, ebenfalls bei Amazon erhältlich.

Fazit: Warme Hände sind kein Luxus

Der Test zeigt deutlich, wohin die Reise geht: Moderne Heizgriffe verstecken ihre Technik statt sie zur Schau zu stellen. Die Oxford HotGrips Advanced Integrated Touring verdienen sich den Testsieger durch fünf präzise Stufen, den am Griff integrierten Controller und durchdachte Details wie den Wärmespeicher. Daytona bleibt die langlebige Referenz für alle, die auf Bewährtes setzen, und KOSO zeigt, dass auch die zweite Reihe solide Qualität liefert.

PlatzModellPreis ca.Beste für
1Oxford HotGrips Touring EL39882 €Bestes Gesamtpaket
2Daytona Heated Grips113–135 €Maximale Haltbarkeit
3KOSO HG-1380–90 €Solide Alternative

Wenn du diesen Test hilfreich fandest, wirf auch einen Blick in unsere Tipps zur Motorrad-Sicherheit und in den Einsteiger-Guide für Motorradbekleidung. Und jetzt: raus in den Herbst — mit warmen Händen.

Daytona Heated Grips

Daytona Heated Grips

4.5/5
ca. 113-135 €
  • Extrem langlebig (25 Jahre Praxisberichte)
  • Schalter direkt im Griff integriert
  • Tadellose Verarbeitung
KOSO HG-13

KOSO HG-13

4.3/5
ca. 80-90 €
  • Solide Verarbeitung und Elektronik
  • Breites Größenprogramm (HG-17 für 25,4 mm)
  • 120 mm Länge wie Oxford Touring

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie viel Strom verbrauchen Heizgriffe am Motorrad?

Typische Heizgriffe ziehen zwischen 25 und 60 Watt, also etwa 2 bis 5 Ampere. Bei modernen Sets wie den Oxford HotGrips sorgt ein Batteriesparmodus dafür, dass sich die Griffe automatisch abschalten, wenn die Bordspannung sinkt. Trotzdem solltest du bei vielen kurzen Fahrten zwischendurch mal längere Strecken fahren oder ein Ladegerät bereithalten.

Kann ich Heizgriffe am Motorrad selbst montieren?

Ja, mit etwas handwerklichem Geschick ist die Montage in 30 bis 60 Minuten erledigt. Die alten Griffe werden abgezogen oder abgeschnitten, die neuen mit hitzebeständigem Zweikomponentenkleber aufgezogen und die Kabel an Zündungsplus angeschlossen. Wichtig: eine Sicherung zwischenschalten und die Aushärtezeit des Klebers (oft 24 Stunden) beachten.

Welchen Durchmesser brauchen Motorrad-Heizgriffe?

Die meisten Motorräder haben einen Lenkerdurchmesser von 22 mm, das entspricht 7/8 Zoll. Nur manche Cruiser und US-Bikes nutzen 25,4 mm (1 Zoll). Die Oxford HotGrips Touring passen auf 22-mm-Lenker, für 1-Zoll-Lenker gibt es eigene Versionen oder Adapter.

Was kosten gute Heizgriffe fürs Motorrad?

Einfache Sets gibt es ab etwa 35 Euro, solide Markenware von Oxford oder KOSO kostet zwischen 78 und 90 Euro. Die Premium-Linie von Oxford mit neun Heizstufen liegt bei etwa 75 bis 90 Euro im Fachhandel. Von No-Name-Produkten unter 30 Euro würde ich abraten, da Verarbeitung und Heizleistung oft enttäuschen.

Brauche ich mit Heizgriffen noch Handschuhe?

Ja, auf jeden Fall. Heizgriffe ersetzen keine Handschuhe, sie ergänzen sie. Selbst auf Stufe 5 werden die Handrücken kalt, wenn du nur dünne Textilhandschuhe trägst. Die beste Kombination im Herbst und Winter: mittelstarke Heizstufe und etwas dünnere Handschuhe, die die Bewegungsfreiheit erhalten.

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